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Mobilitätskonzept Darß

Mobil auf dem Darß – auch mit dem Bus kommen Sie zum Ziel

Och… schon wieder Stau! Dieser Satz wird Ihnen so manches mal bei der Urlaubsanreise entfleuchen. Und nicht nur bei der Anreise gibt es Stau. Auch auf Fischland-Darß-Zingst kann es immer mal wieder passieren, dass Sie den einen oder anderen Ort nur mit einer langen Wartezeit im Stau erreichen. Wie schön wäre da eine autofreie Insel wie Hiddensee. Aber das sind für den Darß nur Träume, die weder heute noch morgen umzusetzen sind. Trotzdem arbeitet der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst intensiv an einem Mobilitätskonzept, mit dem Sie sicher auch gern mal aufs Auto verzichten.

Halbinsel ist beim Wettbewerb zu Maßnahmen des Landestourismuskonzepts dabei

Das Wirtschaftsministerium hat zum Wettbewerb aufgerufen. Acht Regionen sind an den Start gegangen und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst soll auserkoren sein. Ob das wirklich so ist, wird Mitte Oktober bekanntgegeben. Beim Wettbewerb geht es um gezielte Maßnahmen des Landestourismuskonzepts, die gebietsübergreifend erprobt und später fachgerecht ausgewertet werden. Modellregionen, die dabei siegreich heraus gehen, dürfen sich über gebietsbezogene Investitionen freuen. Fischland-Darß-Zingst geht mit einem Mobilitätskonzept an den Start, welches die Verkehrssituation auf der Halbinsel drastisch entlasten soll. Damit hat die Region

Auch der Darß ist vor Staus nicht gefeit

Nicht immer, aber immer öfter – auch auf den Straßen der wundervollen Halbinsel gibt es immer wieder Verkehrsprobleme. Und die zeigen sich gerade in der Saison schon bei der Anfahrt. Urlaubszeit ist Stauzeit – das ist auch auf Fischland-Darß-Zingst nicht anderes. Der Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst möchte sich deshalb dem Problem annehmen und erarbeitet deshalb auf Grundlage einer umfangreichen Studie ein Mobilitätskonzept, bei dem Unternehmer, Einwohner und Bürgermeister nicht außen vor bleiben.

Das Mobilitätskonzept mit Köpfchen

Auf dem Darß möchte man zusammenarbeiten und niemanden außen vor lassen. Und so gab es vor dem Konzept eine weitreichende Befragung von Einwohnern und Unternehmen. Das Verkehrsproblem der Region soll gemeinsam gelöst werden und das heißt auch, dass alle an einen Tisch gehören. Fertig vorliegen soll das Mobilitätskonzept für die Tourismusregion Fischland-Darß-Zingst im Herbst 2020. Dort sollen wichtige Handlungsempfehlungen vorgestellt werden. Die Bedürfnisse der Gäste und die touristischen Belange sollen darin einfließen.

Die Befragung der Unternehmen und Einwohner wurde von Dr. André Zornow vom Tourismusverband organisiert und koordiniert. Auch in einem neuen Mobilitätskonzept muss sichergestellt werden, dass durch die zukünftige Neuausrichtung der ÖPNVs Arbeitswege und Besorgungen sichergestellt werden können.

Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen ist es auf Fischland-Darß-Zingst inzwischen normal, dass die Kurkarten der Orte untereinander anerkannt werden. Das war nicht immer so, denn durch gesetzliche Vorgaben war das nicht möglich. In Zukunft soll es eine elektronische Gästeerfassung über ein elektronisches Meldewesen geben. Von der neuen elektronischen Gästekarte sollen auch die Gäste profitieren. Im Mittelpunkt steht dabei die kostenfreie Nutzung der Busse des VVR. Aber auch Einwohner sollen Nutznießer sein. Die Orte Barth, Zingst, Prerow, Born, Wieck, Wustrow, Ahrenshoop, Dierhagen, Ribnitz-Damgarten und Graal-Müritz haben sich deshalb schon vor einem Jahr darauf geeinigt, mehr Busse einzusetzen. Bereits im Sommer konnten Urlauber diesen Vorteil nutzen.

Wer soll denn das bezahlen?

Wie das Konzept bezahlt werden soll, ist noch nicht bis zum Ende durchaus. Erste Gedanken gibt es aber auch dazu. Im Prinzip würde eine Erhöhung der Kurabgabe um 50 Cent bereits reichen. Für die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und das Küstenvorland würde es eine enorme Erleichterung beim Thema Verkehr bringen. Wenn es klappt, wird die Halbinsel samt Küstenvorland eine Modellregion, an der sich auch andere ein Beispiel nehmen können. Die offizielle Bekanntgabe steht aber noch aus.

Mehr dazu lesen Sie hier: https://www.ostseebad-prerow.de/fileadmin/op_website/filelib/05_Download_Dateien/Der_Darsser/Darsser_29_September2020.pdf

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