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Filmkulisse Darß – Der Schönste Drehort Der Welt

Filmkulisse Darß – der schönste Drehort der Welt

Eine urige Landschaft, die nichts an Wildheit vermissen lässt, das weite Meer und bezaubernde kleine Ortschaften mit denkmalgeschützten Häusern, der Darß bietet eine der schönsten Kulissen der Welt. Kein Wunder also, dass die Halbinsel immer wieder als Filmkulisse gewählt wird und so mancher Film hier auf Fischland-Darß-Zingst entstanden ist und entsteht.

Fischland-Darss-Zingst – Deutschlands schönste Halbinsel im Film

Unzählige Filme existieren über die kleine aber feine Halbinsel zwischen Ostsee und Bodden. Wenn Sie auf Youtube stöbern gehen, werden Sie viele Insel-Portaits finden, welche die Halbinsel von ihrer schönsten Seite zeigen. Genaugenommen ist aber jede Seite der Halbinsel faszinierend. Unzählige Videos aus privater und öffentlicher Hand erzählen von der paradiesischen Halbinsel und geben Einblick in die raue Natur und die herzliche Atmosphäre.

Die Fernsehserie „Ella Schön“

Es ist noch gar nicht so lange her, dass die Fernserie „Ella Schön“ hier auf dem Darß gedreht wurde. Im Mittelpunkt steht Ella Schön, eine Frau mit Asperger-Syndrom, die mit zwischenmenschlicher Kommunikation nichts anfangen kann. Und so sagt sie ihren Mitmenschen direkt ins Gesicht, was sie denkt. Doch gerade damit gewinnt sie immer wieder die Herzen der Menschen, die sie umgeben.

Gedreht wurde die Serie nicht nur im Ostseebad Dierhagen, sondern auch in Ahrenshoop. Der Produzent Stefan Raiser bezeichnet Fischland-Darß-Zingst als „unglaublich fantastische Location“. Seiner Meinung nach, hat die Halbinsel noch nicht genügend Aufmerksamkeit durch Film und Fernsehen erfahren. Begeistert war er von der „wahnsinnigen Schönheit, der Rauheit und der Herzlichkeit“. Das Vereinshaus der Segler in Dierhagen war eine der Kulissen.

DEFA-Film Die Hexen von Salem

Die Hexen von Salem“ ist wohl einer der ersten Filme, die auf Fischland-Darß-Zingst gedreht wurden. In der Koproduktion der DEFA-Studios mit Frankreich entstand 1957 eine Verfilmung des Theaterstücks „Hexenjagd“ von Arthur Miller. Dieser wurde von den Hexenprozessen von Salem im Jahr 1692 zu diesem Theaterstück inspiriert. Die Hauptrollen spielten Simone Signoret, Mylène Demongeot und Yves Montand.

Im September 1956 fanden die Dreharbeiten zum Film auf dem Darß statt. Etwa 150 Filmleute waren in Privatquartieren in Born untergebracht. Dazu gehörte auch das „Haus Frohsinn“ von Emmi Thaden. Dort sind im Gästebuch noch die Worte des Dankes der großen Künstler zu lesen.

Die Reise nach Sundevit“

Jeder, der im Osten geboren ist, kennt wohl den Kinderfilm „Die Reise nach Sundevit“. Am 20. Juli 1965 begannen die Dreharbeiten zu dem Kinderfilm, der nach einem Kinderbuch von Benno Pludra gedreht wurde. Drehort war die zauberhafte Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Übrigens wurde der Kinderfilm nicht nur in der DDR mit dem Prädikat „Besonders wertvoll“ ausgezeichnet, sondern erhielt auch auf dem Mannheimer Jugendfestival 1966 eine Urkunde. „Die Reise nach Sundevit“ wurde unter anderem am Darßer Ort, dem Strand vom Prerow, in Ahrenshoop und Zingst gedreht.

In dem Kinderfilm wird die Geschichte von Tim Tammer erzählt, dessen Vater Leuchtturmwärter an der Ostsee ist. Als er eines Tages eine Gruppe von Jugendlichen kennenlernt, die nach Sundevit weiterreisen möchten, will er sich diesen anschließen. Doch kurz vorher muss er noch einige Aufgaben erfüllen und so verpasst er die Abreise. Und so macht er sich allein auf den Weg nach Sundevit.

DEFA-Kinderfilm „Weiße Wolke Carolin“

Auch der Kinderfilm „Weiße Wolke Carolin“, der nach dem Kinderbuch von Klaus Meyer entstand, wurde auf dem Darß gedreht. Der 1985 gedrehte Film erzählt die Geschichte von Carolin und Hannes, die gemeinsam die 5. Klasse im Dorf Boddenhagen am Greifswalder Bodden besuchen. Es entwickelt sich eine zarte Kinderliebe zwischen den Beiden.

Der Kinderfilm wurde vor allem auf dem Greifswalder Bodden und in Born a. Darß gedreht. Der Film wurde 1985 auf dem 4. Nationalen Festival für Kinderfilme in Kino und Fernsehen mit dem „Goldenen Spatz“ und dem Ehrenpreis der Kinderjury ausgezeichnet. Außerdem erhielt der Film das Prädikat „Wertvoll“.

Spielfilm „Drei“

Eigentlich hat der Spielfilm „Drei“ vom Meisterregisseur Tom Tykwer so gar nichts mit dem Darß zu tun. In dem Film wird die Geschichte von drei Berlinern erzählt. Und doch ist der Darß Teil des Filmes. Es gibt einige kurze Sequenzen, die auf der Boddenseite der Halbinsel gedreht wurden. Gedreht wurde auf einem Zeesenboot mit den typischen braunen Segeln.

Darß-Krimi – „Mord in den Dünen“

Das es auf dem Darß auch spannend werden kann, zeigt der Krimi „Mord in den Dünen“. Uraufgeführt wurde der Film 2013 beim Festival des deutschen Films. Neben Berlin ist auch der Darß Handlungsort des Geschehens. Die Hauptrolle spielt Anna Loos. Die Regie führt Tim Trageser.

In der Geschichte geht es im Lisa, einer Streetworkerin aus Berlin, die auf der Suche nach dem vermissten Mädchen Pia ist. Als das Handy des Mädchens auf der Ostsee Halbinsel Darß geortet wurde, macht sich Lisa auf den Weg nach Born a. Darß, um dort nach Pia zu suchen. Dort trifft sie auf ihren Jugendfreund Enno. Mit ihm zusammen findet sie sechs Mädchenleichen in den Stranddünen.

Dokumentarfilme über Fischland-Darß-Zingst

Schon 1967 entstanden die ersten Dokumentarfilme über den Darß. „Der Darß – denn das Meer steht hinter allen Dingen“ war ein DEFA-Dokumentarfilm, der die Schönheit der Halbinsel auch ohne viel Worte zeigt.

Dokumentarfilme von der Ostsee Halbinsel Fischland-Darß-Zingst werden natürlich auch heute noch gedreht. Schließlich ist die Halbinsel an der Ostsee einfach zauberhaft. Von WDR-Reisen gab es „Der Darß – Deutschlands schöne Halbinsel“ und von Auf nach MV den Film „Endlich Ruhe – Fischland-Darß-Zingst“.

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